Unser Umgang

mit dem Corona-Virus

#füreinander

Liebe Wietholter sowie Partner und Freunde unseres Unternehmens,

innerhalb kürzester Zeit hat uns das Coronavirus mit all seinen Einschränkungen im Berufs- und Gesellschaftsleben mit voller Wucht erreicht. Ähnlich wie in den vergangenen Tagen in Italien und Österreich kommt das öffentliche Leben nun auch bei uns mehr und mehr zum Erliegen.

Bereits am Freitag haben wir mit der Umsetzung unseres Notfallplans begonnen, zu dessen Umsetzung wir uns schneller genötigt sahen als ursprünglich gedacht. Als direkte Maßnahmen lassen wir unseren gesamten Außendienst sowie Teile unserer Verwaltung vom Homeoffice aus arbeiten. Unsere Techniker sind angewiesen, die Besuche in

Velen auf ein Minimum zu reduzieren und die Reparaturaufträge von Zuhause anzufahren. Gleichzeitig haben wir sämtliche Kundentermine sowie Termine mit Partnern, Lieferanten etc. abgesagt.

An dieser Stelle möchten wir nochmals auf die gängigen Vorsichtsmaßnahmen hinweisen:

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, eine gute Handhygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben.

Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus
Handlungsempfehlungen und FAQs des Robert-Koch-Instituts zum Download:
Warum die Schritte notwendig sind:

Warum tun wir das alles und wird das Ganze nicht überbewertet, wenn die Folgen doch ähnlich die einer Grippe sind? Die SARS-CoV-2-Epidemie bringt einen Krankheitsverlauf mit sich, der für die meisten Erkrankten vollkommen unproblematisch ist, oftmals sogar symptomfrei. Vor allem für die Jüngeren.

Aber für einige ist es eben doch gefährlich! Nämlich für unsere älteren und bereits mit Vorerkrankungen belasteten Mitmenschen und dazu gehören unter Umständen auch unsere Eltern und Großeltern sowie schon gesundheitlich angeschlagene Geschwister, Freunde oder Nachbarn.

Es geht nicht darum, dass sich niemand infiziert (angesichts der Erkenntnisse der Virologen scheint das ohnehin fast unmöglich, da diese von ca. 50% der Bevölkerung ausgehen, die betroffen sein werden), sondern es geht darum, die Verbreitung so stark wie irgend möglich zu verlangsamen und wenn es geht, die Anzahl von Infektionen zu reduzieren. Denn nur so hat unser Gesundheitssystem eine Chance, aufgrund der extremen Zunahme an Krankheitsfällen, nicht zu kollabieren und die medizinische Versorgung für alle sicherzustellen. Stellt Euch einmal vor, Ihr erleidet eine Blinddarmentzündung oder habt einen Unfall und das Krankenhaus kann Euch nicht sofort versorgen, weil es mit Coronafällen völlig überlastet ist und keine Notfallkapazitäten mehr frei sind...

Und genau aus diesem Grund haben wir alle (jeder Einzelne) die Pflicht, alles in unserer Macht stehende zu tun, um uns und unsere Gemeinschaft zu schützen. Es geht um das #füreinander!

Wir als Unternehmen haben uns dazu entschieden, einen großen Teil unserer Kollegen ihre weitere Arbeit im Homeoffice verrichten zu lassen. Bei den Mitarbeitern, bei denen das nicht ohne weiteres möglich ist, haben wir eine Trennung der Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Abteilungen vorgenommen, um im Ernstfall (Infektion eines Kollegen bis hin zur Quarantäne der Kollegen mit Kontakt) unser Unternehmen und unsere Arbeitsplätze schützen zu können und um die weitere Kundenbetreuung aufrecht zu erhalten.

Leider weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand, wie lange diese Krise andauern wird. Wir wissen auch heute noch nicht, wie stark es unser Unternehmen in Bezug auf Aufträge und Umsätze treffen wird, aber eines können wir Euch, allen voran unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versprechen:

Wir haben unser Unternehmen für Krisenzeiten sehr gut aufgestellt und wir werden alles Erdenkliche unternehmen, um jeden einzelnen von uns Wietholtern sicher durch diese Zeit zu bringen. Und letztlich bedeutet eine Krise auch immer eine neue zusätzliche Chance!

Danke an alle Wietholter

An dieser Stelle möchten wir uns auch einmal bei allen Beteiligten bedanken, die diese kurzfristig notwendigen Maßnahmen unmittelbar mitgetragen und umgesetzt haben. Allen voran bei unseren beiden Admins Erwin und Daniel, die in puncto Umsetzung der Heimarbeitsplätze am Freitag gar aus ihrem Feierabend wiedergekommen sind und übers Wochenende gearbeitet haben. Aber ebenso natürlich auch bei denjenigen, die nun direkt von den Maßnahmen (Homeoffice, Teamaufteilung, teilweise Versetzung an anderen Standort etc.) betroffen sind und mit vollstem Verständnis reagiert haben. Nur so geht es, herzlichen Dank Euch!

Eine Bitte noch zum Schluss:
Bleibt weiterhin besonnen und umsichtig, Panik oder Aktionismus helfen niemandem.

In diesem Sinne, bleibt alle gesund!
Eure Wietholt Geschäftsleitung