Wietholt spendet

an Frauen e.V. Coesfeld

Corona zum Trotz

Statt der sonst zu Ostern üblichen Grußkarten und kleineren Geschenken für Kunden und Geschäftspartner des Hauses, haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, eine karitative Einrichtung in unserer Region finanziell zu unterstützen. Nicht zuletzt auch aufgrund der besonderen Umstände, die die derzeitige COVID-19-Pandemie mit sich bringt.

Gemeinnützige Einrichtungen leiden besonders

Die Auswirkungen von Corona sind in ihrem Ausmaß so einschneidend wie sie vielfältig sind. Unternehmen unterschiedlichster Größen und Branchen müssen massive finanzielle Einbußen hinnehmen, Kurzarbeit anmelden oder Mitarbeiter*innen gar entlassen.

Auch das gesellschaftliche Leben steht nahezu still, soziale Kontakte sollen nach wie vor bis mindestens zum 4. Mai auf ein Minimum reduziert werden. Ganz zu schweigen natürlich von den gesundheitlichen Auswirkungen auf die infizierten Personen, allen voran die älteren und bereits mit Vorerkrankungen belasteten Menschen.

In der öffentlichen Wahrnehmung ein bisschen zu kurz kommen da augenscheinlich die vielen gemeinnützigen Vereine und karitativen Einrichtungen, die zumeist von ehrenamtlicher Arbeit und verschiedenen Veranstaltungen leben, durch die Geld eingenommen werden kann. Aktuell sind solche Vereine und Einrichtungen fast ausschließlich auf Spenden angewiesen, die wiederum aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage vieler auch ausbleiben.

Zur Webseite des Frauen e.V.
Mehr über den Verein, dessen Arbeit sowie den Menschen dahinter findet Ihr hier:
Verantwortliche leisten bemerkenswerte Arbeit

Deshalb haben wir Überlegungen angestellt, wie wir in diesen Zeiten zumindest ein kleines bisschen zum Fortbestand solcher Einrichtungen beitragen können und unsere Wahl ist dabei sehr schnell auf den Frauen e.V. in Coesfeld gefallen. 500,00 € haben wir am Dienstag nach Ostern dorthin überwiesen, worüber sich Corinna Brandenburger, Geschäftsführerin des Vereins, sehr gefreut hat: „Wir freuen uns sehr über diese finanzielle Unterstützung, die einen wichtigen Beitrag dazu leistet, damit wir in diesen schwierigen Zeiten unser Angebot für Mädchen und Frauen im Kreis Coesfeld aufrecht erhalten können."

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und die Arbeit der Anlaufstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Coesfeld einmal etwas näher vorzustellen:

Frauen e.V. hat sich im September 1998 gegründet und verfolgt seitdem das Ziel, sich für Frauen und Mädchen der Region zu engagieren, ihre Rolle zu stärken und deren Lebensumstände zu verbessern. Im Besonderen widmet sich der Verein der Enttabuisierung des Themas „Gewalt an Frauen und Mädchen". Dafür stehen mittlerweile vier hauptamtliche Beraterinnen mit verschiedenen Abschlüssen in den entsprechenden Fachbereichen (z. B. Diplom-Sozialpädagogin und Diplom-Sozialarbeiterin) in Einzel- sowie Gruppenberatung zur Verfügung.

Die Kontaktaufnahme zur Frauenberatungsstelle, deren Hauptsitz in Coesfeld und eine Nebenstelle in Dülmen liegt, erfolgt selbstverständlich auf freiwilliger Basis, bei Bedarf auch anonym, und kann durch eine entsprechend ausgeweitete Vernetzung und ein umfangreiches Beratungsangebot kreisweit in Anspruch genommen werden.

Generell verfolgen die Verantwortlichen einen generellen Ansatz, was den Schutz, die Prävention und vor allem die Rechte der Frauen und Mädchen angehen. So gibt es nicht nur die akuten Beratungsangebote, sondern auch Selbstbehauptungskurse sowie verschiedene Workshops und Aufklärungsunterlagen zu den Rechten von Frauen in Deutschland.

Corona erschwert Bedingungen

Der Frauen e.V. stellt sich mit seiner Arbeit einer Herausforderung, die durch Corona und seine Folgen besonders im häuslichen Bereich derzeit besonders erschwert wird, da das Risiko für Konflikte und Überforderung im Kontakt miteinander deutlich höher ist. Ein Grund mehr für uns und für jeden, dem es möglich ist, diese Arbeit zu unterstützen.

Wir sagen ‚Danke' und wünschen Frau Brandenburger und ihrem Team viel Erfolg bei Ihrer weiteren Arbeit.